Baaaaa… was fuer ein Stress. Nach dem ich in den 3 Tagen vor Neujahr:
1. An einem Tag 16 tuerhohe Fenster unserer Veranda putzen musste…
2. Am naechsten Tag 10 Stunden Mochi stampfen, kneten und eintueten musste…
3. In 2 Stunden hartem Kampf モモツ gewaschen habe…
4. Den restlichen Tag dann bis zum Umfallen Tempura, Muscheln, Mochi und Fisch gekocht habe…
War endlich das Neujahrsfest da. Aber das glaubt ihr nicht. Hier ist das nicht so wie bei uns… am 31. grossse Party und dann aus… nein, nein… hier feangt dass am 31 um 10 uhr abends an, und dann ist Dauerparty bis zum 3.1.
In dieser Zeit macht sich sogar Okaasan einen lenz, weswegen die Tage vorher das ganze Essen gemacht wird, und man dann die 3 Tage von diesen Sachen lebt.
Aber von Anfang an. Am Neujahrstag abends haben wir uns erstmal eine Fernsehsendung angeschaut, die wohl jedes jahr so stattfindet udn von den meisten Japanern uniso geschaut wird. Deswegen endet diese auch nicht um Mitternacht, sondern 11.30, sodass sich alle auf den Weg in den tempel machen koennen.
Ich bin auch mit meiner Okaasan losgezogen, um zuerst die beruehmten 180 Schlaege der Glocke mit anzuhoeren und 2 davon selbst zu taetigen. Ich hoffe die Bilder sind gut geworden.
Danach haben wir Otoosan geholt und sind mit Freunden zusammen in insgesamt 4 Terras gepilgert, um dort den Segen fuer das Neue Jahr zu erhalten. Nach dem 3. gebet konnte ich mir auch endlich die Abfolge einpreagen. Zweimal Verbeugen, zweimal Klatschen, beten und nochmal verbeugen.
Nach dem wir also von allen Goettern den Segen hatten, sind wir gegen 3 uhr morgens wieder nach hause… und haben fast einen Hasen ueberfahren… wenigstens war`s kein Wildschwein *Insider*
Am gleichen Tag gabs dann um 10 Uhr Fruehstueck in besonderer Rite und Abfolge… fragt mich nicht wie das funktionierte, ich hab einfach meiner Gastschwester alles nachgemacht. Dann bin ich mit meiner Gastmutter durch das ganze Haus getiegert und habe an allen kleinen Schreinen nochmal gebetet. Wir haben mindestens 9. Und jeder hat einen anderen Klatsch\Verbeug Rhythmus.
Dann kamen auch schon Freunde und Familie ins Haus und alle Assen, tranken und ich tat es ihnen gleich. Gegen 12 Uhr nachts bin ich dann wieder ins Bett, und heute sollte das Gleiche eigentlich bei einer anderen Familie stattfinden, aber ich habe mich dann doch irgendwann ausgeklingt. Diese Feste sind ja ganz gut und schoen, aber erstens platze ich bald, bin voellig uebermuedet und da sind nicht wirklich leute meines Alters dabei.
Ich habe noch so viel mehr zu berrichten, wie z.B. dass sich mein Gastvater zu Neujahr einen Pferdesimulator geschenkt hat… aber das erzeahl ich euch das neachste Mal… vielleicht